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Interview mit Sarah Jordi

SARA JORDI

Name: Sarah Jordi

Alter: 29

Ausbildung: Bachelor of Arts Journalismus & Organisationskommunikation

Beruf: Senior Marketing Manager, UBER Schweiz

Zivilstand: -

Kinder: -

Freizeit/Hobbies: Live Musik hören und machen, schwimmen, Kriminalromane lesen

Mitgliedschaften /Engagements: Band The Ladybirds, Crowdfundings, Gemeinsam Znacht.

Sternzeichen: -

Passion: Musik

Lebensmotto: keines

Fragen

1. Hattest du als Kind einen Traumberuf?

Als Kind wollte ich investigative Journalistin werden. Nach einem Praktikum bei einer Zeitung und dem Studium habe ich den Traum jedoch schnell aufgegeben. Die Realität ist eben nicht wie in den Filmen “All the president’s men” oder “Spotlight”. Während dem Studium entdeckte ich dann meine Leidenschaft für Marketing.

2. Welchen Stellenwert hat deine Arbeit heute für dich?

Meine Arbeit hat einen sehr grossen Stellenwert für mich. Ich trenne Arbeit und Privatleben nicht – meine Arbeit gehört genauso zu meinem Leben wie meine Hobbies. Aus diesem Grund ist es mir sehr wichtig, für eine Firma zu arbeiten, mit der ich mich identifizieren kann und einen Beruf auszuüben, in dem ich voll und ganz aufgehe. Bei Uber kann ich das glücklicherweise.

3. Bist du mit deinem Beruf glücklich?

Ich bin sehr glücklich in meinem Beruf – deshalb bin ich auch bereits seit 4 Jahren dabei. Natürlich gibt es viele Auf und Abs, aber genau das macht es auch spannend und herausfordernd. Sonst würde mir schnell langweilig werden. Mein tolles Team trägt einen grossen Teil dazu bei, dass ich jeden Tag gerne zur Arbeit gehe.

4. Sollte man sich stetig weiterbilden oder lieber im Beruf viel Erfahrung sammeln?

Für mich funktioniert das Erfahrungensammeln im Beruf viel besser als Weiterbildungen. Die Erfahrungen sind intensiver, vielleicht auch härter, aber schlussendlich einfach echter, was sie für mich viel wertvoller machen. Grundsätzlich denke ich jedoch, dass dies immer von der eigenen Persönlichkeit und den Präferenzen abhängt. Wahrscheinlich ist die Kombination der Schlüssel zum Erfolg.

5. Wie findest du Balance zwischen Beruf und Freizeit?

Mein Beruf nimmt einen Grossteil meiner Zeit ein, was aber viel mit meiner Passion für meine Arbeit zu tun hat. Ich habe für mich herausgefunden, wie wichtig es ist, im Kopf Grenzen zu ziehen, um die “offline” Zeiten wirklich zu geniessen, ohne an die Arbeit zu denken. Wer seinen Beruf passioniert ausübt, weiss aber auch, dass das nicht immer so einfach ist. Aktuell versuche ich etwas mehr Zeit für mich selbst zu finden – dies gelingt mir nicht immer, aber ich arbeite daran und nehme gerne Tipps an.

6. Welcher Herausforderung stellst du dich täglich?

Ich versuche schneller und direkter Feedback zu geben. Sowohl positiv als auch konstruktiv, intern wie auch extern. Ich habe kürzlich einen Workshop bei Frances Frei besucht, in dem sie erklärt hat, warum Feedback so wichtig ist und wie wir das täglich umsetzen können - selbst wenn man nicht die direkteste Persönlichkeit hat.
(*Frances Frei ist Uber’s SVP of Leadership and Strategy und war vorher Harvard Business School Professorin, wo sie sich sich damit befasst hat, wie die Unternehmenskultur Arbeitnehmer positiv beeinflussen kann, sodass sie sich wohlfühlen, sich weiterentwickeln und ihre Arbeit gerne ausüben).

7. Bereust du beruflich etwas?

Das Einzige was ich bereue, ist dass ich mich nicht früher über die Herausforderungen von Frauen in der Arbeitswelt informiert habe. Hätte ich z.b. früher gewusst, dass es das “Imposter Syndrom” gibt, hätte ich bereits früher anfangen können, mich bewusst anders zu verhalten und nicht konstant an mir und meiner Leistung zu zweifeln.

8. Hattest du auch Niederlagen? Wie bist du damit umgegangen?

Natürlich habe ich auch Niederlagen erlebt. Beispielsweise als ich das erste Jahr im Studium wiederholen musste, oder in Situationen, wenn ich meine Ideen aufgrund fehlender Ressourcen nicht umsetzen konnte, oder weil nicht alle meine Idee so gut fanden wie ich. Im ersten Moment bin ich dann meistens wahnsinnig enttäuscht, erhole mich dann aber schnell davon, weil ich sehr aktionsorientiert bin. Ich nutze dann die Gelegenheit, um einen neuen Schlachtplan zu entwerfen und dann passioniert umzusetzen. Gerade bei Uber habe ich gelernt, dass Niederlagen sowie das Teilen von Niederlagen genauso wichtig sind wie Erfolge. Sie helfen uns besser zu werden und Fehler künftig zu vermeiden. Und im besten Fall können sogar Aussenstehende daraus lernen und profitieren.

9. Welchen Rat gibst du heute an jungen Frauen?

Seid mutig, stellt euch Herausforderungen – auch wenn ihr denkt ihr schafft das nie. Umgebt euch mit Menschen, von denen ihr lernen könnt und hört niemals auf neugierig zu sein und Dinge auszuprobieren. Habt den Mut euch durchzusetzen und auch mal nein zu sagen. Ihr müsst nicht alles selbst können – nur wissen wer euch helfen kann. Und egal was ihr tut, tut es aus Leidenschaft.

Über die Firma

Uber ist ein Technologieunternehmen, das seine Nutzer über eine Smartphone-App mit On Demand-Angeboten verbindet. Derzeit schaffen wir für unsere User über unsere Plattform Zugang zu alternativen Beförderungsmöglichkeiten, zu Essenslieferdiensten sowie Fracht- und Kurierdiensten. Die Uber-Plattform ist gegenwärtig in mehr als 600 Städten in 76 Ländern der Welt aktiv und revolutioniert dort die Art und Weise, wie Menschen sich in ihren Städten bewegen.

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