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Interview mit Ekaterina Petrova

Ekaterina Petrova

Name: Ekaterina Petrova
Alter: 46
Ausbildung: Circus Academy, Esalen Institut, MSc.BA Marketing
Beruf: Transformation & Team Coach
Zivilstand: geschieden
Kinder: 1 Tochter
Freizeit/Hobbies: Lesen, Joggen, sich bewegen, sich weiterbilden, Wissen teilen
Mitgliedschaften /Engagements: Trainer bei Jugendzirkus Biber (unentgeltlich), SKO, EWMD
Stärken: Vernetzt denken, Ideen generieren, schnelle Auffassungsgabe, Kommunikation, umsetzungsstark
Sternzeichen: Zwilling
Passion:
Bildung & Entwicklung
Lebensmotto: Life is a change, Balance is in the Movement

Fragen

1. Was war deinen ersten Job?
Zirkusartistin im Moskauer Zirkus. Antipode-Akrobatik – Jonglieren mit Füssen.

2. Wie viel hast du damals verdient und wann war das? 
Im 1991 in Moskau, es war noch UdSSR, hmm… es war glaube ich so um die 60 RUR, ich bin mir es wirklich nicht mehr sicher.

3. Hattest du als Kind einen Traumberuf?
Nebst Zirkusartistin kamen bei mir nur zwei andere Varianten in Frage: Flight Attendant und Journalistin.

4. Welchen Stellenwert hat deine Arbeit heute für dich?
Das ist die Erfüllung meines Lebens, die Sinnhaftigkeit, die Essenz von all meinem Wissen und meiner Erfahrungen. Es fühlt sich genau so an wie damals im Zirkus: Es ist Hobby und Arbeit in einem.

5. Was genau machst du beruflich?
Bei Vision Board visualisieren Leute in einem kreativen Prozess Ihre Wünsche und Ziele, was einerseits zum Wohlbefinden beiträgt und enorm beflügelt. Wirklich glücklich werden sie, wenn diese Wünsche und Ziele umgesetzt werden. D. h., dass nach dem Flow und Creativity setzten wir Projekt Management sowie Persönlichkeitsentwicklung Werkzeuge ein, bieten das passende Umfeld, erarbeiten Ressourcen und vernetzten die Leute mit den richtigen Personen, so dass Win-Win-Win- Situationen entstehen.

6. Wie genau bist du zu diesem Job gekommen?
Dieser Job ist die Synergie von meinen bisherigen Erfahrungen und Ausbildung, und trifft auch perfekt den Nerv der Zeit. Also, um die Frage zu beantworten: den haben wir uns kreiert.

7. Bist du mit deinem Beruf glücklich?
Ja, das ist die komplette Erfüllung - was kann es schöner sein, als Leute glücklich zu machen?

8. Welche Aufgaben in deinem Job machen Dich glücklich?
Zu sehen, wie die Leute wachsen, wie sie ihre Ängste überwinden, wie sie sich wieder zu träumen erlauben, wie neue Freundschaften entstehen, neue Ideen erblicken die Welt und werden umgesetzt.

9. Wie findest du Balance zwischen Beruf und Freizeit?
Durch Joggen, Zirkustrainings, Meditieren, Spielen mit Kindern, Lesen.

10. Hattest du in deiner Karriere eine Person, die dich stark gefördert hat? Wenn ja, was hat diese Person für dich gemacht und wer ist das?
Als ich zum ersten Mal die Position als Marketing & Communication Manager nach meinem Betriebsökonomie-Abschluss hilt, war meine damalige Chefin eine unendliche Goldgrube und grosses Vorbild als ausgezeichnete Fachperson, tolle Frau und ein grosszügiger Mensch. Frau Dr. Carole Ackermann ist jetzt Investorin, Präsidentin von Business Angels Schweiz und hält mehrere Verwaltungsrats-Positionen bei den grossen Players.

11. Hast du heute berufliche Ziele?
Ja, natürlich. Das Unternehmen Vision Board öffnet anfangs 2019 die Vision Board Academy. Verschiedene Events mit den bedeutendsten Leuten aus Wirtschaft und Kultur sind geplant. Zudem findet am 1. Dezember 2018 Swiss Vision Day. Es werden ca. 200 Leute ausgewählt. Während drei Stunden dürfen sie an Ihren Träumen in der Gemeinschaft und mit unserer Unterstützung arbeiten. Uns ist es ein sehr grosses Anliegen, die sozialen Bindungen und den Community-Gedanken wieder aktiv zu stärken. Die vorweihnachtliche Zeit ist daher sehr wichtig, da viele Menschen sich nach dem Sinn des Lebens fragen, und häufig sich in die Negativität begeben. Dem wollen wir entgegenwirken. Zudem das Haptische herstellen. Vision Board - Ein Bild aus einer alten Zeitschrift wird zur Vision. Diese Vision wird dann durch Coaching zur neuen Realität. Ist das nicht grossartig? Zuletzt wird aus meinem Vision Board konkrete Projekte definiert. Die Teilnehmer haben nun eine strategische Stütze, die Ihnen bei der Umsetzung der Neujahrsvorsätze erfolgreich hilft.

12. Bereust du beruflich etwas?
Im grossen und ganzen - nein. Es gibt auch keinen Sinn, etwas zu bereuen. Hier kommt mir eine Aussage im Zusammenhang mit dem “beleidigt sein” in den Sinn. “Beleidigt sein ist wie Gift trinken, und hoffen, dass der Andere daran stirbt.”

13. Hattest du auch Niederlagen? Wie bist du damit umgegangen?
Wahrscheinlich gibt es keine Person auf der Welt, die nie eine Niederlage erlebt hat? Mein Vorgehen ist in der Regel so, dass ich einerseits neue Wege zum gleichen Ergebnis suche, und gleichzeitig nach neuen Alternativen proaktiv schaue. Das nimmt den Druck weg, weil Du Dir dabei neue Perspektiven öffnest.

14. Welchen Rat gibts du heute an jungen Frauen?
Digitalisierung ist ja fastschon überlebenswichtig. Junge Frauen machen sich einen Gefallen, wenn sie sich stark darin machen.  Was noch ganz wichtig ist: Lernt auf Euch selber zu hören. Mit dem grossen Angebot an Möglichkeiten fühlen wir uns nicht priviligiert, sondern eher herausgefordert. Das stresst. Damit muss Frau lernen umzugehen. Der Marlon Brando hat es einmal sehr schön ausgedruckt: “Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann nicht überholt werden!”

Über deine Firma

Name der Firma: Vision Board
Position: Coach & Trainer/Co-Gründerin
Angebot der Firma: Vision Board Workshops, Bildung-Events, Vision Board Academy (im Entstehen)
Kunden: B2C: Menschen, die ihre Ziele im Leben erreichen wollen, sich weiterentwickeln wollen. B2B: Teams, die ihre Projekte erfolgreich umsetzen wollen.
Partnerschaften: Verschiedene Galerien, Coaches
Webseite: www.vision-board.ch

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