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Interview mit Astrid Pfenniger

AstridPfenninger

«Multifunktionale Beleuchtung liegt im Trend»

Das Wohnzimmer ist der Mittelpunkt des Familienlebens: Der Raum, in dem Freunde empfangen werden, wo entspannt und ausgeruht wird. Deshalb ist es wichtig, ein Wohnzimmer zu schaffen, das Harmonie ausstrahlt und vor allem komfortabel sowie funktional eingerichtet ist. Abgesehen vom persönlichen Stil und der Grösse des Raums spielt dabei auch die passende Beleuchtung eine entscheidende Rolle.

Astrid Pfenniger, seit 30 Jahren Einrichtungsberaterin bei wohnbedarf in Basel gibt Tipps, was es alles beim Einrichten des Wohnzimmers zu beachten gibt:

Weshalb ist die richtige Beleuchtung wichtig? 
Die passende Beleuchtung sorgt für Wohlbefinden im Raum. Aus diesem Grund sollte man sich bereits im Vorfeld Gedanken dazu machen, welche Funktion die Leuchten erfüllen sollen. 

Auf was sollte man achten?
Je nachdem wofür der Raum genutzt wird, braucht es eine entsprechende Beleuchtung: beispielsweise direktes Licht zum Lesen oder ein eher weiches Licht, wenn Stimmung erzeugt werden soll. Je nach Grösse des Raums braucht es mehrere, unterschiedliche Leuchten. Grundsätzlich sollte man folgende Regeln beachten: Indirekte Beleuchtung eignet sich nur bei Räumen mit weissen Decken. Beton- oder Holzdecken würde das Licht „schlucken“. In diesem Fall eignet sich besser eine direkte Beleuchtung, wie zum Beispiel eine Steh- oder Hängelampe. Auch ein guter Trick ist, die LED Lichtelemente mit einem 2700 Kelvin Licht auszuwechselnauszustatten, um eine wärmere Atmosphäre zu erzeugen.

Wie beleuchtet man grosse Räume am besten?
Wenn der Raum gross ist, sollte man mit einer grosszügigen Beleuchtung arbeiten. In grossen und hohen Räumen kann man zum Beispiel Leuchter verwenden, etwa die Discocó Hängeleuchte des spanischen Label Marsets. Diese ist in unterschiedlichen Grössen erhältlich,eher verspielt und auffällig. Das Modell sorgt zudem für ein stimmungsvolles Licht. Eine Alternative wäre der Kronleuchter 2097 – der Klassiker von Flos, der immer und überall eingesetzt werden kann. Auch immer eine Augenweide: der moderne Designklassiker Artichoke von Louis Poulsen. Er ist architektonisch, gibt ein tolles Licht und ist in unterschiedlichen Grössen sowie Farben erhältlich.und ganz neu auch in Messing erhältlich.

Und was gibt es für Möglichkeiten für kleine Räume?
Ich empfehle, jeden Raum mit drei bis vier Lichtquellen auszustatten, um so für unterschiedliches Licht im Raum zu sorgen. Also zum Beispiel eine Leuchte, die sich zum Fernsehen eignet, eine, wenn Besuch empfangen wird und eine, wenn man einfach lesen möchte. Die Lampen sollten an unterschiedlichen Orten platziert werden. Das lässt die Räumlichkeiten grösser erscheinen. Die verspielte Birdie's Nest Deckenleuchte von Ingo Maurer zum Beispiel lässt sich gut mit eher schlichteren Leuchten kombinieren, etwa der Fez von Baltensweiler in Aluminium. Passend dazu wäre auch die kleine Tisch- und Leseleuchte Topoled, geeignet für die mobile Akzentbeleuchtung. Auch sollte man bei kleinem Räumen darauf achten, dass alle Leuchten aus dem gleichen Material sind.

Was sind die Trends?
Einerseits multifunktionale Beleuchtung, die vielfältige Anforderungen erfüllt. Andererseits auch dekorative Leuchten, wie etwa die Santa & Cole Tripode, die vielseitig eingesetzt werden kann. Letztere ist auch mit farbigen Stoffschirmen erhältlich und erzeugt dadurch unterschiedliche Stimmungen.

Welche Marken sind angesagt?
Diverse Spanische Leuchtenhersteller sind momentan sehr angesagt. Viele kleine Firmen, die mit tollen, innovativen Designs punkten. Wichtiger als die Marke ist aber die Materialisierung. Im Trend liegen aktuell vor allem Design aus Messing und Bronze.

Was ist ihr persönlicher Favorit? 
Zeitlos für mich sind die Leuchten von Louis Poulsen, aber auch Marken wie DCW faszinieren mich mit ihrem industriellen, klassischen Look. Wenn es um die etwas „andere Leuchte“ oder eher verspielte Varianten geht, dann Ingo Maurer.

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