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Tipps für einen beschwerdefreien Büroalltag

Frau Brille

Viele Menschen kennen es: den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht, schmerzt nach Feierabend oftmals nicht nur der Rücken. Vor allem die Augen sind meist übermüdet und sorgen für Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein. Ein gut eingerichteter Arbeitsplatz und ein positives Arbeitsklima sind daher entscheidend für die Gesundheit, aber auch die Leistungsfähigkeit im Büroalltag. Um für ein angenehmes Arbeitsumfeld zu sorgen, sollten Sie einige Faktoren prüfen und im Bedarfsfall entsprechend anpassen. Schon nach kurzer Zeit können lästige Verspannungen oder stechende Kopfschmerzen so der Vergangenheit angehören.

Sollten Sie unter Beschwerden leiden, prüfen Sie zunächst folgende Faktoren in Ihrem Arbeitsumfeld:

  • Stuhl und Sitzposition
  • Tisch
  • Bildschirm
  • Beleuchtung

Ein entscheidender Faktor: die korrekte Sitzposition

Neben der richtigen Auswahl des Bürostuhls ist es wichtig, diesen auf die Körpergrösse anzupassen. Viele Menschen übernehmen den Bürostuhl eines Kollegen und beachten dabei nicht ihre eigenen körperlichen Anforderungen. So kommt es zu Fehlhaltungen und unnötigen Belastungen für den Körper. Deshalb ist es ratsam, bei einem Arbeitsplatzwechsel als erstes den Bürostuhl auf die richtige Höhe einzustellen. Als Faustregel gilt hier: Der Stuhl sollte so eingerichtet sein, dass Sie die Beine im rechten Winkel auf dem Boden aufstellen können und Ihre Unterarme ebenfalls im rechten Winkel auf dem Tisch aufliegen.

Eine grosse Erleichterung: höhenverstellbare Schreibtische

In vielen Büros sind leider meist einfache Schreibtische Standard, die nicht höhenverstellbar sind und mitunter falsch eingestellt sind. Durch die permanent falsche Sitzhaltung kann es schnell zu Rückenproblemen und Muskelverspannungen kommen. Ratsam ist es daher zwischendurch aufzustehen. Dies fördert die Durchblutung und hilft, die Muskulatur zu entspannen. Ideal dafür geeignet sind höhenverstellbare Schreibtische, die sich per Knopfdruck bedienen lassen. Manche Anbieter haben auch Speicher verbaut, die die Sitz- und Stehposition einspeichern oder daran erinnern, die Position mehrmals täglich zu wechseln.

Der schlimmste Übeltäter: der falsche Bildschirm

Doch der Teufel lauert wie so oft im Detail. Vor allem ein falscher, schlecht eingestellter oder veralteter Bildschirm kann starke Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Denn die Augen sind kontinuierlich dem flackernden Licht des Bildschirms ausgesetzt. Der permanente Blick auf den Bildschirm kann zu ausgetrockneten und überanstrengten Augen führen. Die Folge: juckende oder tränende Augen, Verspannungen im Schläfenbereich und im schlimmsten Fall Migräne.

Doch woher kommen diese Beschwerden? Zum einen wird oft der benötigte Bildschirmabstand nicht eingehalten oder eine veraltete Technologie eingesetzt. Ältere Bildschirme belasten unsere Augen aufgrund der Strahlung stark, was Übelkeit oder Migräne hervorrufen kann. Besser ist es, auf LCD-Bildschirme mit reduzierter Blaulichtstrahlung zu setzen. Diese schützen das Auge und verringern die Anstrengung.

Durchblick und Entlastung: die passende Brille

Brillenträger müssen zusätzlich aufpassen und ihre Augen unterstützen. Lesebrillen oder Alltags-Gleitsichtbrillen sind nicht für die Bildschirmarbeit geeignet und verleiten oft zu einer falschen Sitzposition, die Verspannungen begünstigt. Besser sind hier spezielle Brillen, die für die tägliche Arbeit am Bildschirm hergestellt wurden. Sogenannte digitale Brillengläser schützen die Augen vor Ermüdung und wurden für den medialen Alltag entwickelt, egal ob mit PC-Bildschirm am Arbeitsplatz oder Smartphone und Tablet in der Freizeit. Durch die entspanntere Haltung wird auch eine fokussierte Arbeitsweise begünstigt. Erhältlich sind die modernen digitalen Brillengläser beispielsweise bei Fielmann.

Das A und O: die richtige Ausleuchtung

Immer wieder vernachlässigt, aber entscheidend für angenehmes Arbeiten sind ausreichende Lichtquellen. Künstliches kaltes Licht strengt die Augen an und sorgt für ein kühles, fast steriles Raumlicht. Natürliches Licht durch Fenster oder Oberlichter sind die beste Lichtquelle und sorgen zusätzlich für eine gute Raumatmosphäre. Müssen dennoch künstliche Lichtquellen eingesetzt werden, sollte auf warmweisses Licht, vorzugsweise durch indirekte Beleuchtung, zurückgegriffen werden.

Sollte Ihnen einer dieser Faktoren negativ auffallen, so sprechen Sie direkt mit Ihrem Arbeitgeber. Er sollte auch daran interessiert sein, dass sich seine Mitarbeiter wohlfühlen und einen modernen Arbeitsplatz vorfinden. Denn nur ein gesunder Körper ist ein leistungsfähiger Körper.

Bildquelle: Engin_Akyurt / pixabay.com

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