logo businessfrau2

Was ist Panchakarma?

Panchakarma

Panchkarma wird häufig als die Gesundheitskur schlechthin bezeichnet. Für gestresste Berufsfrauen kann eine Panchakarmakur Wunder bewirken.

Panchakarma ist eine Reinigungskur in der ayurvedischen Medizin. Die Kur führt uns intensiv arbeitende Menschen wieder in die Balance. Die ayurvedische Philosophie meint, dass wir geboren sind, um gesund zu sein. Daher liegt allen Erkrankungen eine Überlastung des Körpers und/oder der Psyche zugrunde.

DIE DOSHAS

Im Ayurveda gibt es die drei Doshas: Vata, Pitta und Kapha, die im Gleichgewicht zueinander stehen sollten. In unserer heutigen Leistungsgesellschaft geraten diese Doshas vermehrt in ein Ungleichgewicht, was zu Krankheiten führt. Das Ziel einer Panchakarma-Kur ist es, die Balance der Doshas wieder herzustellen. Mit der Wiederherstellung der Balance der Doshas, werden Gesundheitsstörungen und Krankheiten verbessert und oft auch vollständig geheilt.

WAS KANN PANCHAKARMA HEILEN?

Panchakarma kann bei vielen Krankheiten eine sehr grosse Hilfe sein:

  • Hautkrankheiten
  • Probleme mit Gelenken
  • Migräne
  • Herz und Kreislauf
  • Depressionen

Die Kur steigert aber auch die Lebensqualität und führt zu Verjüngung. Sie macht physisch und psychisch fit.

DIE PHASEN DER PANCHAKARMA-KUR

Pancha steht für „fünf“ und Karma für „Handlungen“. Die Kur besteht aus fünf Haupthandlungen, die von Massagen unterstützt werden.

Um die Balance wieder zu erreichen, wird der Körper während einer Panchakarma-Behandlung von Innen und Aussen gereinigt. Die Reinigung des Innern wird durch die Kräutermedizin und die Ernährung eingeleitet, die Äussere durch Massagen, Thermotherapien und Ruhe.

5 BEHANDLUNGEN

Eine klassische Ayurveda Kur beinhaltet die 5 Haupthandlungen:

Vamana: therapeutisches Erbrechen (wird z.B. bei chronischen Krankheiten angewendet)
Virechana - Dünndarmreinigung über gezieltes Abführen
Nasyam - Reinigung der Nasengänge und Nebenhöhlen
Basti/Vasti - Dickdarmreinigung (durch Öl)
Rakta Moksha - Blutreinigung mittels Blutegeln (wird bei ernsthaften schweren Krankheitsbildern, findet in klassischen Kuren eher selten Anwendung)

Eine Kur wird häufig in drei Phasen eingeteilt.

  • Purvakarma – Vorbehandlung
  • Pradhanakarma – Hauptbehandlung
  • Pashtatakarma – Nachbehandlung

Die Zeit bringt die Ruhe und die Balance

Es geht in dieser Philosophie nicht darum, eine Pille zu schlucken und am nächsten Tag wieder voll berufstätig zu sein. Es geht eher darum, dass die Zeit, die Ruhe und der Versuch des Nichtstuns einen Teil der Heilung ist. Daher eher Zeit einberechnen, wenn du eine Ayurveda-Kur machen willst. 14 Tage bis 30 Tage ist gut. Bei schwereren Krankheiten sogar länger.

Eine  Panchkarmakur beeinflusst Körper, Geist und Seele und wird häufig als eine Lebenstransformation angeschaut. Sogar als eine spirituelle Reise zu sich selber. Es eignet sich dieser Prozess alleine oder mit dem Lebenspartner zu machen.

Bildquelle: KaiMiano / pixabay.com

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

white

white