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Entspannt in den Mutterschutz: Gute Vorbereitung ist das A und O

Mutterschutz

 

Für viele Frauen geht mit der Schwangerschaft ein Herzenswunsch in Erfüllung und sie könnten vor Glück platzen - wäre da nicht der unangenehme Gedanke im Hinterkopf, dass der Arbeitgeber von der bevorstehenden Abwesenheit weniger begeistert sein könnte. Aus Angst davor, der Karriere zu schaden, schieben viele Schwangere das Gespräch mit dem Chef dann vor sich her. Doch in den meisten Fällen ist die Angst völlig unbegründet. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihrem Arbeitgeber beibringen, dass Sie schwanger sind, und was Sie vor Eintritt in den Mutterschutz beachten sollten.

Klare und frühe Kommunikation


Damit sich Ihr Chef nicht überrumpelt fühlt oder über den Flurfunk erfährt, dass Sie schwanger sind, sollten Sie so früh wie möglich das Gespräch suchen. Als Richtlinie können Sie sich etwa an der 13. Schwangerschaftswoche orientieren. Im Gespräch selbst ist es ratsam, mit offenen Karten zu spielen und sämtliche Daten - sprich Eintritt in den Mutterschutz, voraussichtlicher Geburtstermin und Eintritt in die Elternzeit - parat zu haben. So fällt es Ihrem Chef leichter, Ihre Abwesenheit zu planen. Auch Sie selbst haben dann einen besseren Überblick darüber, bis wann Sie laufende Projekte übergeben und Ihre Vertretungskraft einarbeiten müssen. Denken Sie daran, Aufgaben schon vor Ihrer Abwesenheit zu übergeben, damit Sie offene Fragen beantworten können. Zudem haben Sie so genug Zeit, wichtige Vorgehensweisen oder Deadlines für Ihre Vertretungskraft zu dokumentieren, damit diese während Ihrer Abwesenheit nicht in Vergessenheit geraten.

Der Notfallkontakt

Auch wenn Sie in Ihrer Elternzeit selbstverständlich den Fokus auf Ihr Kind legen sollten und auch dürfen, können Sie mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren, dass er Sie in Notfällen kontaktieren darf. Manche Mütter fühlen sich mit solch einer Vereinbarung sogar wohler, da sie wissen, dass sie mit Rat und Tat zur Seite stehen können, sollte bei der Arbeit etwas nicht richtig klappen. Bei solch einer Notfall-Vereinbarung ist es jedoch wichtig, dass Sie vorher mit Ihrem Vorgesetzten klären, ab wann er Sie telefonisch oder per Mail erreichen kann - schliesslich sollen Sie nicht wegen jedem Problemchen zum Telefon laufen müssen. Durch solche Vereinbarung können Sie Ihrem Chef auch zeigen, dass Sie trotz Mutterschaft nicht aus der Welt sind und weiterhin Teil des Teams sein möchten.

Auch wenn Sie es im Vorhinein nicht müssen: Ihr Werdegang nach der Elternzeit kann bei dem Gespräch ebenfalls thematisiert werden. Wenn Sie beispielsweise anschliessend in Teilzeit gehen wollen, ist auch diesbezüglich die direkte Kommunikation der richtige Weg. Mit einem durchdachten Plan überzeugen Sie Ihren Chef davon, dass er weiterhin auf Sie zählen kann. Ist alles Arbeitsrelevante geklärt, können Sie sich in Ihrer Freizeit entspannter mit den aufkommenden Fragen rund ums Mutterwerden beschäftigen und Ihre Schwangerschaft geniessen - und müssen sich nicht darum sorgen, wie es nach der Elternzeit für Sie weitergeht.

Bildrechte: Flickr January 2013 Mohd Fazlin Mohd Effendy Ooi CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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