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Aussehen Karriere

Viele moderne Schweizer Frauen, die an ihrem beruflichen Weiterkommen arbeiten wollen, fragen sich: "Schadet ein gutes Aussehen meiner Karriere?" Wir wollen der Frage nachgehen, ob diese Sorge berechtigt ist und was man beachten sollte.

In mehreren sozialwissenschaftlichen Studien hat man herausgefunden, dass attraktives Aussehen kein Hindernis, sondern sogar eher förderlich für die Karriere ist. Der Beruf des Stilcoaches ist daher längst keine exotische Randerscheinung mehr. Im Gegenteil: Wer nicht gut aussieht und sich dem Dresscode der jeweiligen Firma anpasst, für den ist die Karriereleiter zumindest sehr viel schwerer zu erklimmen, wenn er überhaupt eine Chance hat. Ausbildung, Kenntnisse, Fähigkeiten und Ehrgeiz in allen Ehren, aber Ihr gutes Aussehen wird für den Erfolg immer entscheidender.

Schöne Menschen - also keinesfalls nur Frauen - erreichen vor allem dadurch Vorteile, dass ihre Schönheit auf dem Arbeitsmarkt belohnt wird. So jedenfalls beschreibt es das IZA (Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit) in einer einschlägigen Studie, deren Basis Erhebungen aus England, USA, Kanada und Deutschland waren. Das war nicht immer so: Noch im Jahr 1986 hatten nur 6 % der Personalentscheider angegeben, dass die Schönheit für die Karriere eine bedeutende Rolle spielt. Rund 30 Jahre später waren schon etwa 35 Prozent der Meinung, dass kein anderer Faktor so wichtig ist wie das Aussehen.

Damit ist allerdings nicht nur die naturgegebene Schönheit gemeint, sondern auch ein sicheres Auftreten, Charme, Stilsicherheit, gepflegte Erscheinung, Körperhaltung, soziale Kompetenz, sprich: Eine positive Ausstrahlung.

Nach Ansicht von Psychologen und Stil-Coaches weisen Führungskräfte in dieser Hinsicht jedoch noch Defizite auf, indem sie denken, es würde Fachwissen und Inhalte mehr zählen als das Aussehen. Es entstehe eine Kluft zwischen Anspruch und Optik. In der Folge würden billige Kleider, altbackene Frisuren und Brillen gewählt. Modisch würde oft in den Fettnapf gegriffen und etwa ein dunkles Jackett zur hellen Hose getragen.

Wie soll man sich stylen?

Helle Kleidungsstücke lenken den Blick auf sich. Daher sollten im Berufsleben keine hellen Hosen oder Röcke getragen werden, denn auf den unteren Bereich soll der Blick im Business schliesslich nicht gerichtet sein. Je weiter Sie in der Karriereleiter bereits aufgestiegen sind, umso mehr müssen Sie auf eine formale Kleidung achten. In Top-Positionen können Sie praktisch nur noch Grau oder Dunkelblau tragen.

Stylen Sie sich so, dass man merkt, Sie legen Wert auf sich. Schminken ist gern gesehen, jedoch dürfen es keine kräftigen Farben sein. Angesagt ist der so genannte Nude-Look. Die Grundierung dient nur dazu, kleine Unebenheiten auf der Haut zu kaschieren. Dazu muss das Make-up dem Hautton angepasst werden. Über der Grundierung wird ein farbloser Puder aufgetragen. Mit dem Make-up für die Augen müssen Sie sehr zurückhaltend umgehen (nur dezente, erdige Farben). Lippenstift dürfen Sie nur in neutralen Farben tragen.

Fazit

Das Aussehen spielt heutzutage im Geschäftsleben eine grosse Rolle. Es ist daher sehr wichtig, sich an einen Dresscode zu halten und bestimmte Stylingregeln zu beachten. Das hat nicht nur Vorteile. Denn der Druck auf die Menschen ist durch solche Anforderungen sehr hoch. Das kann insbesondere bei jungen Menschen zu enormem Stress und entsprechenden Begleiterscheinungen führen.

Bildquelle: holdosi / pixabay.com

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