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Kreativität und ihre Bedeutung im Job

Kreativ Frau Beruf

Häufig scheinen die Anforderungen an bestimmte Berufe und Branchen klar definiert zu sein. Künstler, Schauspieler oder in der Werbung Tätige brauchen vor allem Kreativität, um Karriere zu machen, ein Jurist, ein Arzt oder ein Bankangestellter hingegen muss ordentlich und seriös gekleidet sein und beschäftigt sich mit Zahlen, Paragraphen und Vorschriften. Kreativität hingegen ist bei diesen Berufsgruppen scheinbar kaum gefragt, schliesslich geht es nicht darum etwas Neues zu schaffen, sondern auf der Grundlage von vorgegebenen Faktoren seinen Job zu machen.

Kreativität wird heute anders definiert als früher

Wenn Sie jetzt insgeheim Zweifel an dieser Darstellung haben, weil Sie an Ihrem Arbeitsplatz durchaus Neues schaffen und kreativ sind, obwohl Sie weder Bilder malen noch Theater spielen, so haben Sie vollkommen Recht. Kreativität wird heute anders definiert als früher. Galten kreative Berufe lange als "brotlose Kunst", so lag das sicherlich auch daran, wie der Begriff Kreativität interpretiert wurde. Heute gilt Kreativität als Synonym für Problemlösungskompetenz, und zwar im Alltag gleichermassen wie im Berufsleben.

Aus diesem Blickwinkel heraus hat Kreativität einen ganz anderen Stellenwert, sie wird von einer belächelten Eigenschaft zu einer Fähigkeit, die jeder Mensch dringend braucht, um sich zurecht zu finden und flexibel mit den beruflichen Anforderungen umgehen zu können. Davon profitieren besonders Sie als Frau, wen Sie sich darauf einlassen können im Job ausgetretene Pfade zu verlassen, wenn es die Situation erfordert. Sätze wie: "Das haben wir immer schon so gemacht" sollten Sie möglichst nicht verinnerlichen, denn sie hemmen kreative Prozesse.

Kreativität hilft Ihnen Probleme konstruktiv zu lösen

An Ihrem Arbeitsplatz müssen Sie täglich Entscheidungen treffen und kleinere oder grössere Probleme lösen. In Ihrer Ausbildung haben Sie sich das nötige Fachwissen angeeignet und erste Praxiserfahrung gesammelt. Schnell mussten Sie aber wahrscheinlich feststellen, dass der Arbeitsalltag häufig andere Herausforderungen für Sie bereit hält als die, auf die Sie sich während Ihrer Ausbildung vorbereiten konnten.

Papier ist geduldig, besonders solches, aus dem Lehrbücher bestehen. Also ist Kreativität gefragt. Das gilt nicht nur für den Umgang mit Ihren Arbeitsaufgaben, sondern auch, wenn beispielsweise Konflikte unter Kollegen entstehen, wenn der Chef Sie ungerecht behandelt oder wenn Sie Strategien entwickeln möchten, um die eigene Arbeit effektiver zu gestalten oder eine Gehaltserhöhung durchzusetzen. Ständig ist Ihre Fähigkeit gefragt, Probleme, vor allem unvorhergesehene, möglichst effektiv lösen zu können. Kreativität bedeutet also auch, um mehrere Ecken denken zu können, Ideen zu entwickeln und Lösungen zu finden, die vielleicht nicht dem üblichen Standart entsprechen. Diese Kompetenzen braucht ein Anwalt ebenso wie ein Bildhauer, wenn er Karriere machen möchte.

Gemeinsam kreativ zu sein verbessert das Ergebnis

Kreativ zu sein fällt Ihnen schwer? Das liegt möglicherweise daran, dass Ihre Problemlösungskompetenz in Ihrer Kindheit nicht gefördert wurde. Vielleicht durften Sie viele Dinge nicht allein entscheiden oder Ihnen wurden unangenehme Aufgaben stets abgenommen. Kreativität ist jedoch erlernbar, denn sie steckt in jedem Menschen. Hilfreich können in diesem Zusammenhang Techniken wie das "Mind-Mapping" oder das "Brainstorming" sein. Setzen Sie ausserdem wenn möglich immer auf das Kreativitätspotenzial ihrer Mitarbeiter und Kollegen. Gemeinsam finden Sie in der Regel schneller eine Lösung als wenn Sie alleine vor dem PC vor sich hinbrüten oder stundenlang Fachliteratur wälzen.

Bildquelle: Stevebidmead / pixabay.com

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