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Sind Krankheit und Probleme das Karriereende?

Krankheit Karriere Problem

Krankheiten und private Krisen sind nicht nur eine persönliche Belastung. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer befürchten Konsequenzen für Ihre Karriere, wenn Sie krankheitsbedingt länger ausfallen oder aufgrund privater Probleme im Job nicht 100 Prozent geben können, weil sie andere Dinge im Kopf haben.

Ganz unbegründet ist diese Angst natürlich nicht: Selbst sehr hart arbeitende und disziplinierte Menschen können ernsthaft erkranken oder private Krisen erleben. Davor kann sich niemand schützen. Dennoch müssen derartige Phasen nicht immer bedeuten, dass Ihre Karriere Schäden nimmt oder sogar beendet ist. Wichtig ist: Das Sie offen damit umgehen, wenn es Ihnen gerade nicht gut geht und selbst erkennen wann es an der Zeit ist kürzer zu treten. Denn Gesundheit, das gilt auch für die seelische, ist wichtiger als ein gut bezahlter Job oder eine Führungsposition mit viel Verantwortung.

Nicht die Symptome bekämpfen, sondern besser gleich die Ursachen

Manche Krankheiten brechen aus, ohne dass man dies hätte verhindern können. Viele Erkrankungen verlaufen jedoch weniger schlimm und lassen sich gut bekämpfen, wenn Sie früh genug erkannt werden. Das gilt natürlich für schwere Erkrankungen wie Krebs, aber auch für eine simple Grippe oder Lungenentzündung. Die entsteht nämlich häufig, weil sich die betroffenen nicht schonen, wenn sie Erkältungssymptome Beisitzern bemerken. Ein bisschen Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sind doch kein Grund zu Hause zu bleiben - wozu gibt es schliesslich Schmerztabletten? Das Problem ist: Schmerzmittel bekämpfen immer nur die Symptome einer möglichen Krankheit und nicht deren Ursachen. Sie gaukeln dem Körper vor er sei gesund und leistungsfähig, obwohl eigentlich das Gegenteil der Fall ist. Und am Ende fallen Sie viel länger aus im Job als wenn Sie Ihre Erkältung zwei Tage lang im Bett auskuriert hätten. Eine Bronchitis oder Lungenentzündung heilt nicht so schnell ab und Sie müssen wahrscheinlich starke Medikamente nehmen, damit es Ihnen besser geht.

Sprechen Sie private Probleme offen an

Besser also, Sie setzen auf Prävention wenn es um Krankheiten geht und nehmen diese nicht auf die leichte Schulter. Ernähren Sie sich gesund, treiben Sie Sport und lassen Sie keine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Haus- bzw. Facharzt aus.

Was psychische Probleme oder private Krisen angeht, so sollten Sie auch hier möglichst schnell handeln. Gehen Sie offen und ehrlich damit um, wenn es Ihnen gerade nicht gut geht und versuchen Sie nicht, sich in die Arbeit zu stürzen und nicht darüber nachdenken zu müssen, dass Sie gerade eine schwierige Lebensphase durchlaufen. Weihen Sie also Kollegen, mit denen Sie direkt zusammenarbeiten ein, wenn es Ihnen nicht gut geht und bitten Sie diese beispielsweise, Sie zu entlasten wenn Überstunden anfallen. Und wenn es sein muss sollten Sie sich auch nicht scheuen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen um private Probleme zu lösen. Das ist auf jeden Fall besser, als Schwierigkeiten zu verdrängen und wird eher dazu beitragen Ihre Karriere nicht zu gefährden.

Bildquelle: Counselling / pixabay.com

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