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Sich in Männerdomänen durchsetzen können

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Aktuelle Statistiken zeigen, dass nach wie in der Schweiz vor nur wenige Frauen in typische Männerdomänen vordringen und sich für einen Beruf entscheiden, der fast ausschliesslich von Männern ausgeübt wird. Ein gutes Beispiel ist der Beruf des Piloten: In der Schweiz gibt es über 1300 ausgebildete Piloten - und weniger als 70 von ihnen sind weiblich.

Die Durchsetzung von Frauen in Männerberufen scheint also nicht leicht zu sein. Selbst wenn eine Frau Erfahrung innigerem Beruf mitbringt, wird die Stelle, auf die sie sich bewirbt, häufig eher mit einem Mann besetzt. Aber wie können Sie als Frau vorgehen, wenn Sie Ihre Karriere in einer vermeintlichen Männerdomänen vorantreiben und die Steine, die Ihnen vielleicht in den Weg gelegt werden, beseitigen wollen.

Mädchen werden nicht ermutigt Männerberufe zu ergreifen

Es klingt wie ein Klischee, aber wenn Sie in einem Männerberuf Karriere machen wollen, sollten Sie sich ein dickes Fell zulegen. Egal, ob Sie als Elektrikerin oder Pilotin arbeiten wollen: Wahrscheinlich müssen Sie sich schon während der Ausbildung mit Vorurteilen auseinandersetzen und Zweiflern den Wind aus den Segeln nehmen. Letztere kommen häufig sogar aus der eigenen Familie: Nicht alle Eltern können ohne weiteres akzeptieren, wenn sich ihr kleines Mädchen von typischen Geschlechterrollen lossagt und einen Beruf ergreifen möchte, der so gar nicht "weiblich" ist. Lassen Sie sich dennoch nicht beirren und suchen halten Sie sich an Menschen, die an Sie glauben. Vielleicht kann Ihnen auch die Idee Kraft verleihen, dass Sie in einigen Jahren eine Vorbildrolle für viele andere junge Mädchen einnehmen, die sich von Ihrem Mut inspirieren lassen.

Es muss nicht zwangsläufig zu Schwierigkeiten für Frauen in Männerdomänen kommen

Sexuelle Belästigung, Mobbing oder Benachteiligung: Viele Frauen haben Angst, einen klassischen Männerberuf zu ergreifen, weil sie die genannten Attacken gegen ihre Person fürchten. Es ist jedoch sicherlich nicht in jeder Branche so, dass weibliche Kolleginnen zwangsläufig abgelehnt und diskriminiert werden. Möglicherweise geschieht das sogar häufiger in Unternehmen, in denen das Geschlechterverhältnis der Angestellten ausgeglichen ist. Damit Sie sich Ihr eigenes Bild machen können, sollten Sie direkt zu Beginn Ihrer Tätigkeit Kontakt zu anderen weiblichen Mitarbeitern suchen. Fragen Sie diese, ob sie bereits Opfer von Taten wurden, die gegen das Gleichstellungsgesetz verstossen und erkundigen Sie sich, wie und wo sich die Betroffenen Hilfe geholt haben.

Zeigen Sie sich nahbar und authentisch in Ihrem Beruf

Grundsätzlich haben Sie bessere Chancen von Ihren männlichen Kollegen akzeptiert zu werden, wenn Sie von Anfang an selbstbewusst auftreten und ganz klar signalisieren, wo Ihre Grenzen sind. Damit Sie nicht als schwierig und unnahbar gelten, empfiehlt es sich jedoch, den Tücken Arbeitsalltags mit Humor zu begegnen, wann immer es möglich ist. Bleiben Sie dabei jedoch stets authentisch: Wenn Sie eigentlich eher ruhig und besonnen sind, spielen Sie nicht die Entertainerin sondern konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken und überzeugen Sie Ihren Chef und Ihre Kollegen mit guten Leistungen in Ihrem Job. So treiben Sie Ihre Karriere aktiv voran.
Tipp: Es mag auch ein Klischee sein, aber viele Männer freuen sich, wenn man sie um Hilfe bittet. Scheuen Sie also nicht zuzugeben, dass Sie nicht allwissend sind und profitieren Sie von den Stärken Ihrer männlichen Kollegen.

Bildquelle: skeeze / pixabay.com

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