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Haben Karrierefrauen ein schlechtes Image?

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Karrierefrauen sind zickig, rücksichtslos und nur auf ihren Vorteil bedacht. Häuslichkeit ist ihnen fremd, der Job ist wichtiger als die Familie. Überstunden nehmen Sie gerne in Kauf um beruflich weiterzukommen, dabei achten sie immer auch auf ihr äusseres Erscheinungsbild, sind gepflegt und tragen hochwertige Businessmode. Mit Karrierefrauen befreundet zu sein ist schwierig, weil sie sie sich hauptsächlich mit sich selbst beschäftigen.

Das sind nur einige von vielen Vorurteilen, mit denen sogenannte "Karrierefrauen" zu kämpfen haben. Dabei sollte man doch meinen, dass Frauen, die sich beruflich verwirklichen wollen, heute längst keine Aussenseiter mehr sind. Die Wahrheit ist: Niemand hat etwas dagegen, wenn eine Frau Ehrgeiz und Fleiss an den Tag legt und sich darum bemüht erfolgreich zu sein. Wenn sie allerdings mit Männern konkurrieren wollen hört die Toleranz bei vielen auf. Irgendwann, so die Meinung vieler, sollten sich Frauen dann doch lieber auf die Familie konzentrieren und es den männlichen Kollegen überlassen Karriere zu machen.

Bei Männern wird eine Fokussierung auf die Karriere eher akzeptiert

Die Bezeichnung "Karrierefrau" ist also tatsächlich recht negativ besetzt, weil der Begriff mit vielen Vorurteilen in Verbindung gebracht wird. Wenn Sie also Karriere machen wollen müssen Sie sich darauf einstellen unter Umständen mit einem negativen Image zu kämpfen zu haben. Dabei kommt es jedoch auch darauf an in welcher Branche Sie tätig sind. Wenn Sie darauf hin arbeiten die Leitung eines Kindergartens zu übernehmen so wird dieses Bestreben wahrscheinlich eher akzeptiert als wenn Sie planen in den Vorstand einer grossen Bank gewählt zu werden. Denn: Wirtschaftsbosse haben generell kein besonders gutes Image in der Gesellschaft, egal ob männlich oder weiblich. Der Unterschied ist, dass eine gewisse Rücksichtslosigkeit und Autorität bei Männern eher akzeptiert wird als bei Frauen. Dabei müssen letztere sich sogar häufig noch belastbarer und flexibler präsentieren um überhaupt eine Chance zu haben sich gegen männliche Kollegen durchzusetzen. Karrierefrauen werden also nicht selten in Rollen gedrängt, die sie gar nicht ausfüllen möchten.

Üben Sie sich in Geduld

Wenn Sie also Ihre berufliche Laufbahn planen, dann sollten Sie sich auf Schwierigkeiten einstellen, wenn Sie in einer Branche arbeiten in denen Männer zahlenmässig dominieren. Versuchen Sie trotzdem sich selbst treu zu bleiben und Ihre Ziele mit Geduld und Beharrlichkeit zu verfolgen, ohne sich zu sehr unter Druck zu setzen. Es wird immer Kollegen geben, denen Sie es einfach nicht Recht machen können. Häufig spielt Neid und Missgunst eine grosse Rolle, wenn es zu Konflikten kommt. Wenn Sie sich jedoch teamfähig und kompromissbereit zeigen, die Stärken anderer anerkennen und in der Lage sind in Ihrer Freizeit für den nötigen Ausgleich zum Jobstress zu sorgen, dann haben Sie gute Chancen viele Menschen von sich zu überzeugen. Negatives Image hin oder her: Wenn Sie sich bemühen Vorurteile Ihnen und Ihren Absichten gegenüber abzubauen, können Sie eine Menge bewegen.

Tipp: Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit

Verstecken Sie sich nicht hinter einem professionellen Auftreten, stets korrekt sitzender Business-Kleidung oder einem distanzierten Verhalten. Menschen, die Schwächen zeigen und sich zu diesen bekennen wirken gleich viel sympathischer auf Kollegen und Vorgesetzte.

Bildquelle: TawnyNina / pixabay.com

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