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Ist das Gehalt wirklich so wichtig?

Geld Frau Arbeit

Geld regiert die Welt: Wenn es um das Gehalt geht mag niemand Kompromisse eingehen. Jeder möchte möglichst viel verdienen und das eigene Leben so angenehm und einschränkungsfrei wie möglich zu gestalten. Das Motiv hinter diesem Bestreben kann aber durchaus unterschiedlich sein. Manchen geht es um den sozialen Status, denn wer nur mit Menschen verkehrt, die ebenfalls viel Geld verdienen möchte natürlich mithalten können. Für andere ist das Gehalt die Anerkennung für die eigene berufliche Leistung.

Ganz klar: Wer einen verantwortungsvollen Job hat, der möchte dafür auch angemessen entlohnt werden. Wieder andere Besserverdiener investieren ihr Vermögen in Statussymbole. Sie möchten ihren Wohlstand nach aussen tragen, indem sie teure Autos fahren, moderne Villen bewohnen und sich modisch kleiden.
Eine Frage aber bleibt: Ist die Höhe des Gehaltes wirklich so ausschlaggebend wenn es darum geht sich beruflich selbst zu verwirklichen? Gehen Menschen, die viel verdienen, lieber zur Arbeit als solche, die nur ein durchschnittliches Gehalt erzielen? Sie werden merken, dass es hin und wieder durchaus Sinn macht sich diese Frage zu stellen.

Geld allein macht niemals glücklich

Fakt ist: Das Leben ist teuer - besonders in einem Land wie der Schweiz. Wer Vollzeit arbeitet, davon aber kaum seine Familie ernähren kann und möglicherweise noch einen Nebenjob annehmen muss um über die Runden zu kommen wird kaum ein zufriedenes und glückliches Leben führen. Freizeit, Erholung, Urlaube, kleine Extras wie modische Kleidung oder ein Restaurantbesuch können sich diese Menschen nicht oder nur selten leisten und das ist frustrierend. Andererseits: Stellen Sie sich vor, Sie verdienen passabel, langweilen sich aber auf der Arbeit, fühlen sich unterfordert und haben morgens keine Lust aufzustehen. Jeden Tag arbeiten Sie nur auf den Feierabend hin, verrichten Ihre Aufgaben routiniert, aber ohne Elan und Freude. Trifft dieses Szenario auf Sie zu, so sind Sie vermutlich nicht weniger frustriert als der Geringverdiener aus dem ersten Beispiel obwohl Sie materiell ausgesorgt haben und sich keine Sorgen um Ihre Zukunft machen müssten.

Die beiden Beispiele zeigen, dass die Höhe des Gehaltes natürlich eine wichtige Rolle spielt, wenn es um die persönliche Zufriedenheit geht. Aber Geld allein ist kein Garant für ein gutes Leben. Menschen brauchen auch einen Job, der ihnen zumindest meistens Spass macht und der sie im Durchschnitt weder über- noch unterfordert.

Kämpfen Sie für Ihre Ziele

Wenn Sie also unzufrieden mit Ihrem Gehalt sind, sollten Sie sich zunächst ehrlich fragen, ob eine Lohnerhöhung Sie wirklich glücklicher machen würde. Vielleicht steckt hinter Ihrer Unzufriedenheit in Wirklichkeit ein ganz anderes Problem. Können Sie letzteres für sich ausschliessen gilt es, eine Strategie zu entwickeln. Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Chef und sprechen Sie Ihren Wunsch nach einer Gehaltserhöhung direkt an. Dabei sollten Sie möglichst konkret werden. Nennen Sie konkret die Summe, die Ihnen vorschwebt.

Warten Sie anschliessend ab, was Ihr Vorgesetzter Ihnen anbietet und wie er sein Angebot begründet.

Tipp: Manchmal braucht es nicht mehr Geld, sondern neue Perspektiven

Geht Ihr Chef auf Ihre Forderung nicht ein oder haben Sie das Gefühl, in Ihrem Job nicht weiter zu kommen? Dann kann es sinnvoll sein einen Neustart zu wagen. Ein Jobwechsel kann durchaus manchmal erfüllender sein als eine Gehaltserhöhung.

Bildquelle: Paul-Georg Meister / pixelio.de