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Nach Jahren im Job noch einmal studieren?

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Stellen Sie sich einmal folgende Situation vor:
Sie arbeiten schon mehrere Jahre in Ihrem Job, haben vielleicht schon einmal oder mehrfach den Arbeitgeber gewechselt und inzwischen viel Berufserfahrung gesammelt. Grundsätzlich sind Sie zufrieden mit Ihrer Arbeit, aber hin und wieder stossen Sie an Ihre Grenzen, weil Sie bemerken, dass Ihr Fachwissen nicht mehr auf dem neusten Stand ist. Ihre Studienzeit ist schon länger her, vielleicht haben Sie damals auch nur eine Ausbildung absolviert. Nun werden in letzter Zeit vermehrt jüngere Kollegen eingestellt, die gerade ihr Studium beendet haben. Natürlich verfügen die nicht über die Routine, die Sie sich angeeignet haben. Aber sie verfügen über Fachwissen und wurden nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mithilfe moderner Lehrmethoden ausgebildet. Sie kommen ins Grübeln: Ist es nicht an der Zeit, dass Sie sich umfassend weiterbilden? Sie wollen schliesslich nicht zum "alten Eisen" gehören und auch weiterhin gute Arbeit in Ihrem Job leisten. Ausserdem: Wenn Sie sich erfolgreich weiter qualifizieren stehen die Chancen für eine Gehaltserhöhung und einen neuen, verantwortungsvollen Posten sicher nicht schlecht!

Lässt sich ein Studium mit ihrem Leben vereinbaren?

Jetzt lautet die Frage: Ist es sinnvoll noch einmal zu studieren und so eine bessere Qualifikation zu erhalten? Studium, Job und Privatleben zu vereinbaren ist eine Herausforderung, die nicht leicht zu bewältigen ist. Grundsätzlich sollten Sie sich fragen, ob und wie Ihnen dies gelingen kann. Vielleicht haben Sie eine Familie, sicherlich aber viele Freunde und Hobbys, die Sie nicht vernachlässigen wollen. Zudem liegt Ihre Ausbildung bzw. Ihr erster Studienabschluss schon einige Jahre zurück, Sie arbeiten in der Praxis und sind es nicht mehr gewohnt, theoretisches Fachwissen zu pauken, Hausarbeiten und Tests zu absolvieren und Lehrern oder Dozenten zuzuhören.

Prüfen Sie daher zunächst, ob sich ein Studium mit Ihrem jetzigen Alltag vereinbaren lässt. Wären Sie beispielsweise bereit Ihre tägliche Arbeitszeit zu reduzieren und vorübergehend Gehaltseinbussen in Kauf zu nehmen? Würden Familienmitglieder und Freunde Sie in Ihrem Vorhaben unterstützen? Wann und wohin können Sie sich zurückziehen um zu lernen? Und: Trauen Sie sich zu sich auch nach einem stressigen Arbeitstag noch zum Lernen zu motivieren, sich Vorlesungen anzuhören oder sich auf anstehende Prüfungen vorzubereiten?

Arbeiten und gleichzeitig studieren - das kann mit einem Fernstudium gelingen

Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit einem ehrlichen "Ja" beantworten können, sollten Sie ein nebenberufliches Studium in Erwägung ziehen. Manche Universitäten bieten Studiengänge für Berufstätige an. Die Seminare und Vorlesungen finden dann in den Abendstunden statt. Alternativ haben Sie die Möglichkeit ein Fernstudium zu absolvieren. Das hat den Vorteil, dass Sie ganz flexibel zu Hause lernen können, weil wenige oder gar keine Präsenzveranstaltungen vorgesehen sind. Die Prüfungen absolvieren Sie entweder online oder Sie müssen diese schriftlich auf dem Postweg einreichen.

Wichtig: Vergleichen Sie verschiedene Anbieter von Fernstudiengängen im Hinblick auf anfallenden Studiengebühren miteinander und suchen Sie nach Bewertungen ehemaliger Absolventen. Nicht alle Fernuniversitäten sind seriös und bieten eine gute Betreuung ihrer Studenten.

Bildquelle: tpsdave / pixabay.com

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